
Vorbereitung
15 Min.
Kochzeit Suppe
25 Min.
Portionen
2
Eine gute Hühnersuppe braucht keine außergewöhnlichen Zutaten. Eine aromatische Brühe, zartes Fleisch und frisches Gemüse reichen aus, um ein Gericht entstehen zu lassen, das wohltuend und wunderbar herzhaft schmeckt.
In unserer hausgemachten Variante verbinden sich feine Karotten, Lauch und Sellerie mit locker gegartem Reis und saftigem Hähnchenfleisch.
Das Besondere: Für dieses Rezept verwenden wir die letzten Fleischstücke unseres Kräuter-Zitronen-Ofenhähnchens. Aus der Karkasse entsteht außerdem die Grundlage für unsere selbst gekochte Brühe.
So wird auch das dritte Gericht unserer KOCHARA-Reihe „Ein Einkauf, drei Gerichte“ zu einem eigenständigen Genussmoment.
Zutaten für 2 Portionen
Für die Hühnersuppe
- 150 g gegartes Hähnchenfleisch, ohne Haut und Knochen
- 800 ml selbst gekochte Hühnerbrühe
- 100 g Karotten
- 100 g Lauch
- 80 g Knollensellerie
- 60 g Langkornreis, ungekocht
- 5 g frische Petersilie
- Salz und schwarzer Pfeffer
Für die selbst gekochte Hühnerbrühe
- Karkasse und Knochen des zuvor gegarten Ofenhähnchens
- 1,5–2 Liter kaltes Wasser
- 1 Zwiebel (etwa 100 g)
- 1 Karotte (etwa 100 g)
- 80 g Knollensellerie
- 1 Lorbeerblatt
- 5 schwarze Pfefferkörner
- Nach Wunsch einige Petersilienstiele
Die Zutaten für die Brühe dienen der Aromatisierung. Das ausgekochte Gemüse und die Knochen werden anschließend entfernt.
Zubereitung
Hühnerbrühe vorbereiten
Die Karkasse und die Knochen des bereits vollständig gegarten Ofenhähnchens in einen großen Topf geben.
Die Zwiebel, Karotte und den Sellerie grob schneiden und hinzufügen.
Lorbeerblatt, Pfefferkörner und nach Wunsch die Petersilienstiele dazugeben.
Mit etwa 1,5–2 Litern kaltem Wasser bedecken.
Die Flüssigkeit langsam zum Kochen bringen und anschließend bei niedriger Hitze etwa 1,5–2 Stunden sanft köcheln lassen.
Dabei sollte die Brühe nur leicht simmern und nicht kräftig sprudelnd kochen.
Brühe abseihen
Die fertige Brühe durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf abgießen.
Knochen, ausgekochtes Gemüse und Gewürze entfernen. Falls nötig, überschüssiges Fett von der Oberfläche abschöpfen.
Für unsere Hühnersuppe 800 ml Brühe abmessen.
Falls etwas zu wenig Flüssigkeit vorhanden ist, mit Wasser ergänzen. Bei zu großer Menge kann die übrige Brühe portionsweise eingefroren werden.
Wird die Suppe nicht unmittelbar gekocht, die Brühe zügig abkühlen und gekühlt aufbewahren.
Gemüse vorbereiten
Die Karotten schälen und in kleine, gleichmäßige Würfel oder feine Scheiben schneiden.
Den Lauch längs einschneiden, gründlich waschen und in dünne Ringe schneiden.
Den Knollensellerie schälen und in kleine Würfel schneiden.
Die Petersilie fein hacken.
Gemüse und Reis garen
Die vorbereitete Hühnerbrühe in einem Topf aufkochen.
Karotten, Sellerie und den ungekochten Reis hinzufügen.
Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen.
Anschließend den Lauch dazugeben und die Suppe weitere 8–10 Minuten garen, bis der Reis weich und das Gemüse angenehm zart ist.
Die genaue Garzeit richtet sich nach der verwendeten Reissorte.
Falls der Reis zu viel Flüssigkeit aufnimmt, etwas zusätzliches heißes Wasser oder Brühe hinzufügen.
Hähnchenfleisch hinzufügen
Das bereits gegarte Hähnchenfleisch mit zwei Gabeln in kleine Stücke zupfen.
Erst gegen Ende der Kochzeit zur Suppe geben.
Die Suppe erneut gründlich erhitzen, sodass auch das Hähnchenfleisch vollständig durcherhitzt ist.
Dabei möglichst nicht unnötig lange kochen lassen, damit das Fleisch zart bleibt.
Abschmecken und anrichten
Die Hühnersuppe mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
Die fein gehackte Petersilie unterrühren.
Die Suppe auf zwei vorgewärmte, tiefe Keramikschalen verteilen.
Darauf achten, dass beide Portionen ausreichend Hähnchenfleisch, Reis und Gemüse enthalten.
Direkt heiß servieren.
KOCHARA-Tipp
Besonders aromatisch wird eine Hühnerbrühe, wenn sie langsam und ohne starkes Sprudeln gekocht wird.
Wer die Suppe erst am nächsten Tag servieren möchte, kann den Reis separat garen und erst beim Erwärmen hinzufügen. Dadurch bleibt die Brühe flüssiger und der Reis behält seine Konsistenz.
Übrige Brühe lässt sich in kleinen Portionen einfrieren und später als Grundlage für Saucen, Risotto oder weitere Suppen verwenden.
Ein Einkauf, drei Gerichte
Diese hausgemachte Hühnersuppe ist der dritte Teil unserer KOCHARA-Reihe „Ein Einkauf, drei Gerichte“.
Aus einem ganzen Kräuter-Zitronen-Ofenhähnchen haben wir drei unterschiedliche Mahlzeiten zubereitet:
Gericht 1: Ofenhähnchen mit knusprigen Rosmarinkartoffeln und glasierten Karotten.
Gericht 2: Cremige Hähnchen-Champignon-Tagliatelle mit Parmesan.
Gericht 3: Hausgemachte Hühnersuppe mit Gemüse und Reis.
Drei Gerichte, die zeigen, wie vielseitig sich eine einzige Grundzutat verwenden lässt.
Richtig aufbewahren
Das gegarte Hähnchenfleisch für die Suppe sollte nach der ersten Zubereitung zügig gekühlt werden.
Wenn die Suppe erst mehrere Tage später auf dem Speiseplan steht, empfiehlt es sich, die dafür vorgesehene Fleischportion frühzeitig einzufrieren.
Auch die frisch gekochte Hühnerbrühe sollte rasch abgekühlt und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahrt oder eingefroren werden.
Gegarte Speisereste sollten innerhalb von zwei bis drei Tagen verbraucht werden.
Beim Erwärmen der Suppe muss auch das Hähnchenfleisch vollständig durcherhitzt werden.
Bewusst genießen bis zum letzten Bissen
Ein ganzes Hähnchen bietet weit mehr Möglichkeiten als einen klassischen Sonntagsbraten.
Auch kleine Fleischstücke und die Karkasse können zu einem köstlichen Gericht beitragen.
Mit einer aromatischen Brühe, frischem Gemüse und etwas Reis entsteht daraus eine leichte, wärmende Suppe, die unsere KOCHARA-Reihe wunderbar abschließt.
Denn bewusste Küche bedeutet nicht, auf Genuss zu verzichten.
Sie bedeutet, die Möglichkeiten guter Lebensmittel vollständig zu entdecken.
KOCHARA – Einfach · Lecker · Bewusst
Nährwerte pro Portion
Vorläufig berechnete Richtwerte für eine von zwei Portionen, mit 75 g gegartem Hähnchenfleisch ohne Haut und 30 g ungekochtem Reis. Der Fett- und Energiegehalt der selbst gekochten Brühe hängt besonders davon ab, wie viel Fett abgeschöpft wird.
Kalorien: 320 kcal
Eiweiß: 27,0 g
Kohlenhydrate: 34,5 g
Fett: 7,0 g
Ballaststoffe: 3,5 g
